Mit fünfzehn habe ich Kinderturnen unterrichtet, samstagvormittags. Eine Gruppe kleiner Menschen, die vor allem zwei Dinge wollten: sich bewegen und gesehen werden. Ich habe es gern gemacht, nicht weil ich vorne stehen wollte, sondern weil ich mochte, was mit einer Gruppe passiert, wenn man sie gut durch eine Stunde bringt.
Mit siebzehn kam Zumba dazu, später weitere Kurse und dann Yoga. Eigentlich wollte ich vor dem Studium unbedingt für ein Jahr als Au-pair ins Ausland. Dieses Jahr habe ich nie gemacht. Stattdessen ist aus dem Unterrichten etwas gewachsen, mit dem ich mir mein ganzes Studium finanziert habe. Rückblickend war das kein Umweg, sondern der Anfang von dem, was ich heute tue. Der Wunsch dahinter war ja derselbe: nah an Menschen sein und in ihnen etwas bewegen…
Hi, ich bin Lisa.
ÜBER MICH
Studiert habe ich Sozialwissenschaft. Am liebsten mochte ich die psychologischen Anteile. Wie Menschen ticken, was sie prägt, warum sie an manchen Stellen immer wieder gleich reagieren, obwohl sie es besser wissen. Dieses Interesse hat mich nie losgelassen. In meinen Ausbildungen habe ich sie vertieft und in der Arbeit mit belastenden Erfahrungen habe ich gelernt, wie viel Behutsamkeit es braucht, damit ein Gespräch wirklich trägt. Ich lerne bis heute weiter, gern und aus echter Neugier.
Hauptberuflich bin ich Geschäftsführerin einer Organisation. Ich leite einen Wissensverbund aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Stadt und Wirtschaft.
Dorthin bin ich nicht zufällig gekommen. Davor habe ich eine Stiftung mit aufgebaut, und schon dort haben mich Führungsfragen mehr beschäftigt als alles andere. Ich wollte unbedingt selbst Führungskraft werden, und heute bin ich es. Was ich an dieser Arbeit liebe, ist das Strategische, und noch mehr die Menschen: mein Team, und all die anderen, die in einem solchen Verbund zusammenkommen.
Und genau dort habe ich das Systemische gelernt, lange bevor ich es so genannt habe. Siebzehn Mitgliedsorganisationen mit eigenen Interessen, eigener Geschichte und eigener Logik. Wer dort etwas bewegen will, kommt mit Durchsetzung nicht weit. Man muss verstehen, wie das Ganze gebaut ist.
Der zweite Weg dorthin war persönlicher. In meiner ersten Coachingausbildung hat mich vieles selbst ergriffen. Ich konnte in meiner eigenen Geschichte Dinge lösen, von denen ich nicht wusste, dass sie noch offen waren. Danach war klar, dass ich das vertiefen möchte.
Ich kenne volle Kalender, Verantwortung und diese leise Erwartung, für alle stabil zu sein. Vielleicht ist das der Grund, warum es mit den Menschen, mit denen ich arbeite, oft so schnell vertraut wird. Wir müssen einander nicht erst erklären, wie sich das anfühlt.
Warm im Ton, klar in der Sache, aufmerksam für das, was zwischen den Zeilen steht.
Ausbildungen im Überblick
Sortiert danach, wofür ich sie in der Arbeit brauche.
Systemische Beratung, IF Weinheim (i.A.)
Systemisches Coaching für Einzelpersonen, Paare und Gruppen
Familien- und Organisationsaufstellungen
Arbeit mit inneren Anteilen und dem inneren Kind
Zertifizierter Life & Business Coach
Embodiment, Meditation und Körperwahrnehmung
Ressourcen- und werteorientierte Arbeit
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, Forum Demokratie Düsseldorf
Energetische Arbeit und Körperwahrnehmung
Für die Arbeit im Gespräch
Für Körper und Nervensystem
Zertifizierte Yogalehrerin Hatha und Vinyasa, über 1.000 Stunden
Zertifizierte Yin Yoga, Thai Yoga, Prenatal und Postnatal Yoga-Lehrerin
Übungsleiterin B DOSB mit Präventionsqualifikation
Übungsleiterin C, sportartübergreifend
Über 15 Jahre Unterrichtspraxis, mehrere tausend Stunden vor Gruppen
M.A. Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, 2021
B.A. Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, 2017
Management- und Führungskräfteprogramm für Non-Profits, WHU 2022
Public Affairs Professional, Quadriga Hochschule Berlin 2023
Common Purpose Leadership Meridian 2023 - 2024
Beteiligungsmanagement, Berlin Institut für Partizipation 2025
Laterale Führung, ZWM Speyer 2025
Für Organisationen